60: „Das 'nice to have' in Bezug auf die Nachhaltigkeit ist im Tagesgeschäft angekommen!“
Shownotes
In dieser Folge GreenSign Talks spricht Christian Twietmeyer von igefa darüber, wie nachhaltige Lösungen und wirtschaftlicher Erfolg zusammengebracht werden können. Wir diskutieren, wie sich die Erwartungen der Kunden verändern, warum Transparenz und Hygiene entscheidend sind und wie Unternehmen ökologische Verantwortung mit Kosten und Alltagstauglichkeit vereinbaren. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Rolle der jungen Generation, den Deutschen Nachhaltigkeitspreis und die Frage, wie nachhaltig die Branche in Zukunft wirklich werden kann.
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00:00:05: Herzlich willkommen bei GreenSignTalks, dem Podcast von uns
00:00:08: für euch.
00:00:09: Wir sind Victoria Knauer-Hansen und Darlene Schwarzbroch und geben euch hier regelmäßig einen Blick hinter die Kulissen der nachhaltigen Hospitality.
00:00:18: Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Zuhören!
00:00:21: Und jetzt geht's los... Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Green Sign Talks.
00:00:34: Zu Gast ist heute Christian Tweedmeier, Christian ist bei der IG-Fahr für die Weiterentwicklung im Vertrieb verantwortlich und hat dabei einen ganz klaren Fokus auf nachhaltige Lösungen.
00:00:46: Herzlich Willkommen lieber Christian!
00:00:48: Es freut mich sehr dass du heute bei uns zu Gast bist.
00:00:52: Ja Victor vielen Dank und freue mich auch über die Einladung.
00:00:55: bin gerne dabei
00:00:57: Klasse, dann starte doch direkt einmal dich bei unseren Zuhörern vorzustellen.
00:01:03: Ja mein Name ist Christian Fütmeier.
00:01:04: ich bin seit inzwischen dreißig Jahren in der EGV in unterschiedlichen Funktionen tätig jetzt aktuell wie du gesagt hast für die Weiterentwicklung des Vertriebes und für unser gesamtes Care-Count Geschäft was wir bundesweit verantworten.
00:01:20: Und ja, dabei hat gerade dieses Thema Nachhaltigkeit in diesem Kundenkreis eine sehr große Bedeutung in den letzten Jahren bekommen.
00:01:28: Deswegen ist das für mich ein wichtiger Bestandteil der Arbeit und auch der Themen wo wir uns perspektivisch hin entwickeln wollen was wir an Angeboten für unsere Kunden brauchen.
00:01:39: Ich freue mich total auf deine Perspektive heute und wir hatten ja auch schon im Vorgespräch darüber gesprochen, dass wenn man über Nachhaltigkeit spricht es sehr schnell auch immer um diesen Kostenpunkt geht.
00:01:52: Und bei IGFA erlebt ihr eine wachsende Nachfrage vor allem nachnachhaltigen Lösungen und wurdet unter anderem für eure Arbeit mit dem deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.
00:02:06: Was beobachtest du gerade im Markt?
00:02:09: Haltung oder beziehungsweise die Perspektive auch der Kunden in den letzten Jahren verändert?
00:02:16: Ja, absolut.
00:02:16: Also wir haben das Thema Nachhaltigkeit war vor ein paar Jahren so ein Thema nice to have aber inzwischen ist das im absoluten Tagesgeschäft angekommen.
00:02:28: es ist eine Grundvoraussetzung bei vielen Ausschreibungen.
00:02:33: ohne die entsprechenden Angebote ohne Nachweise Zertifizierung und ähnliches könnten wir bei solchen Angeboten gar nicht mehr teilnehmen.
00:02:42: Die Kunden fragen nach Kreislauflösung, nach einem CO²-Reduktion und Angeboten die wir dort machen können.
00:02:51: Und das ist sicherlich ein wichtiges Thema jetzt geworden.
00:02:57: Nichtsdestotrotz ist natürlich auch trotz der Punkt wichtig dass es wettbewerbsfähig sein muss, dass wirtschaftlich sinnvoll ist.
00:03:05: Das spielt dabei auch eine Rolle Und das geht nur in eine Kombination von beiden, aber es hat sich definitiv ganz gravieren geändert und auch trotz der Rahmenbedingungen aus wirtschaftspolitischer und generell der allgemeinen Weltlage ist es weiterhin ein absolutes Fokusthema.
00:03:27: Damit meinst du wahrscheinlich dann die Relevanz hat nicht abgenommen, auch wenn sie gerade politisch nicht so im Fokus steht?
00:03:34: Du sagtest auch, dass Nachhaltigkeit eine gewisse Zeit als Zusatznutzen für eine kleinere besonders interessierte Zielgruppe war.
00:03:44: Heute hört man ja immer häufiger das Kunden nach Transparenz fragen beziehungsweise wirklich diese nachhaltigen Produkte auch einfordern.
00:03:53: Das heißt würdest du sagen, dass nachhaltigkeit mittlerweile ein Entscheidungskriterium auch geworden ist oder eher noch einen Differenzierungsmerkmal?
00:04:04: Es ist beides ehrlich gesagt.
00:04:06: Also es ist definitiv ein Entscheidungskriterium.
00:04:09: und so wie ich eben sagte, es gibt es bestimmte Angebote die zu denen wir aufgefordert werden an denen wir gar nicht mehr teilnehmen könnten wenn wir nicht bestimmte Anforderungen erfüllen würden.
00:04:21: und das verlangen die Kunden vom Markt und fordern das entsprechend ein.
00:04:29: Das ist eben die Grundlage, ohne die es nicht geht.
00:04:31: Es ist in Teilen sicherlich auch ein Differenzierungsmerkmal.
00:04:34: gerade für glaube ich heute ist heutzutage das ist für die Individualhotellerie einfacher dass noch auf sich bezogen darzustellen und den Fokus darauf zu legen und damit auch eine Differensierung gegenüber anderen Hotels oder Hotelgruppen auch da zu stellen.
00:04:51: aber im gesamten muss man einfach sagen Fokussthema und auch ein Entscheidungskriterium.
00:05:02: Das heißt, würdest du auch sagen dass nachhaltige Lösungen so gestaltet sein müssen das sie sich alle leisten können oder ist es eher eine Aufgabe einzelner Marktteilnehmer so voranzugehen?
00:05:15: Auch wenn das bedeutet, dass das Produkt am Ende teurer ist?
00:05:19: Naja es ist eine Geschichte die unbedingt wirtschaftlich auch tragfähig sein muss.
00:05:25: Also ohne das geht das auch nicht, das gehört ja zur Ehrlichkeit mit dazu und es muss finanzierbar und eben wirtschaftliche für den gesamten Markt darstellbar sein und das ist etwas was vor Jahren noch anders gewesen ist.
00:05:41: aber heute ist es eben so.
00:05:43: durch die Anforderungen die aus gesetzlicher Sicht gestellt werden sind nicht nachhaltige Lösungen zunehmend unwirtschaftlich Und die wirtschaftliche Attraktivität von nachhaltigen Konzepten steigert sich.
00:05:57: Es wird auch einfach wirtschaftlich attraktiver, weil die Preistellungen wettbewerbsfähiger sind und dadurch ist es etwas was für den breiten Markt auch umsetzbar ist.
00:06:09: Das war vor einigen Jahren eben noch nicht der Fall und das muss aber aus unserer Sicht definitiv gegeben sein dass vernünftig umsetzen kann und auch eine Chance hat es vor allem umzusetzen.
00:06:24: Es darf nicht etwas sein, was man sich leisten kann und andere das sich nicht leisten können nur dadurch einen wirtschaftlichen Nachteil haben.
00:06:32: Das darf definitiv nicht passieren und ist auch heute nicht mehr so.
00:06:37: Und gerade in eurem Bereich da spielen ja Themen wie Hygiene, Produktsicherheit Verpackungen eine ganz große Rolle.
00:06:48: Konsumenten wünschen sicher weniger Verpackung und auch weniger Ressourcenverbrauch.
00:06:54: Und dort ist es gerade angesprochen, gleichzeitig gibt es natürlich auch Standards- und Auflagen die ihr erfüllen müsst.
00:07:01: Wie lässt sich dieser Spagat in der Praxis bei euch lösen?
00:07:07: Also wir betrachten das ganze Thema Nachhaltigkeit immer als ganzheitlichen Ansatz ökologisch sinnvoll, es muss wirtschaftlich tragfähig und auch praktisch umsetzbar sein.
00:07:21: Das ist für uns die grundsätzliche Maßgabe und wir sind da in einem sehr engen Austausch mit unseren Kunden, mit den Herstellern der Produkte.
00:07:32: Auch dort wird heute viel stärker in der Vorliefer-Kette schon bei Rohstoffen darauf geachtet andere Rohstoffe einzusetzen, die einen ganz anderen nachhaltigen Effekt haben und dabei auch wirtschaftlich attraktiv sind.
00:07:48: Und das ist eine Aufgabe, wo wir uns sehen dort sehr stark mitzuarbeiten nach innovativen Lösungen zu suchen die einfach dieser Markt erfordert und gleichzeitig eben auch mit bestimmten Kunden solche Leuchtturmprojekte umzusetzen, die dann ein Beispiel sind und wo man gemeinsam vorangehen kann um in diesem Markt dann auch Trend zu setzen.
00:08:14: Das ist glaube ich etwas, was auch immer gegeben sein muss.
00:08:17: Einer muss anfangen und muss da entsprechende Angebote machen und zeigen dass es geht.
00:08:23: das ist ja auch ein Argument was heute oder was in der Vergangenheit häufig verwandt wurde, dass Nachhaltigkeit wirtschaftlich nicht passt, nicht geht wie so teuer ist.
00:08:35: und da haben wir uns zur Maßgabe gesetzt das wollen wir zeigen mit ausgewählten Kunden zusammen und auch mit den wie satten engen Austausch, auch mit dem Herstellern dass das sehr wohl geht.
00:08:45: Und da ja Leuchttürme setzen die dann den anderen folgen können.
00:08:52: Du hast ja auch in vielen Punkten bereits so angesprochen, wie sich die Nachhaltigkeit gerade in den letzten Jahren einfach verändert hat.
00:09:00: Würdest du sagen bzw.
00:09:02: vielleicht hast du auch ein konkretes Beispiel?
00:09:05: Wie sich die Fragen seitens der Kunden verändert haben, die vielleicht vor fünf oder noch länger zehn Jahren so noch gar nicht präsent waren?
00:09:17: Ja das hat sich definitiv geändert.
00:09:20: einmal aufgrund der glaube ich... Generationspexis, der teilweise stattfindet.
00:09:26: Aber zum anderen auch einfach weil das Thema wesentlich präsenter ist und mit dem Gesetzgeber dort bestimmte Standards ersetzt, mit denen man sich beschäftigen muss.
00:09:38: Und dadurch geben sie komplett neue Fragen.
00:09:41: Das geht in Richtung dieses CO-Fußabdrucks, den zu dokumentieren.
00:09:46: Das ist etwas was man heute als Handelsunternehmen definitiv darstellen muss und auch aufzeigen muss, wie sich das zusammensetzt.
00:09:55: Es gibt ganz klare Fragen nach Zertifikaten ob die alle vorhanden sind?
00:10:04: Wie man als Unternehmen selber unabhängig davon jetzt in der Zusammenarbeit mit den Kunden, wie man selbst eigene Nachhaltigkeitsziele erfüllt was ein Unternehmen selber macht um entsprechend nachhaltiger zu arbeiten seinen Abfall Aufkommen zu reduzieren, in die Kreislaufwirtschaft sich engagiert.
00:10:27: Dort Beispiele gibt und das auch natürlich dokumentiert.
00:10:31: Also das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:10:33: Das ist etwas was heute ganz klar gefordert wird.
00:10:36: zeigt uns das auf dass es tatsächlich macht und sagt nicht nur das es tut.
00:10:43: Und in deinem Team hast du ja auch, weil du es jetzt gerade auch angesprochen hattest die verschiedenen Generationen.
00:10:48: Das heißt, du hast in deinm Team ja auch jüngere Kollegen bzw.
00:10:52: Kolleginnen.
00:10:53: Merkst du das?
00:10:54: Also im Arbeitsalltag tatsächlich dass junge Generation andere Erwartungen zum einen anders unternehmen aber zum anderen auch an den Arbeitgeber beziehungsweise dich als Wirungskraft haben als es in der Vergangenheit der Fall war?
00:11:11: Ja, klar.
00:11:11: Also erst mal merkt man es daran dass sie die Fragen viel früher stellen als das ältere Generationen machen in den Gesprächen.
00:11:17: Die erlebst so viel viel früher.
00:11:19: aber Sie erwarten ganz klar eine transparente Glaubwürdigkeit und auch Das Maßnahmen tatsächlich auch dokumentiert werden, die ein Unternehmen macht Und das hat einen ganz großen Effekt auf die arbeitgebe Attraktivität Die Glaubwürdigkeit, die wir als Unternehmen oder als Mitarbeiter gegenüber Mitarbeitenden entsprechend darstellen und wo sie einfach einfordern das aufzuzeigen was wir tun.
00:11:57: Und für sich dann entscheiden ist das Also aus Arbeitgebersicht zum Beispiel ist es ein guter Arbeitgeber oder ist es halt auch ein gut Partner in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
00:12:07: Gerade aus Kundensicht wird das ja auch sehr häufig die Frage stellt, eingefordert und da kommt man nicht mehr mit netten Worten rum und bunten Powerpoint-Bildern sondern das muss du mit harten Fakten dokumentieren und das ist ja auch richtig so.
00:12:25: also ich muss jetzt sagen Stamm auch aus einer Generation, wo das noch am Anfang meines Berufslebens etwas überhaupt keine Bedeutung hatte und dann langsam eine Bedeuterung kam.
00:12:36: Und auf wir haben intern diese Diskussion geführt.
00:12:38: ist es wichtig oder nicht?
00:12:40: Es führt kein Wicht dran vorbei!
00:12:41: Und es ist gut so dass das heute auch so eingefordert wird.
00:12:46: und wer auch wegkommt von diesem sogenannten Greenwashing was es ja lang genug gab.
00:12:53: Ich kenne ja auch beide Welten, die du gerade beschrieben hast.
00:12:56: Und ich würde sagen meine Generation noch ... Wir haben auch Aufgaben erledigt, ohne das so zu hinterfragen wie es vielleicht heute der Fall ist.
00:13:05: Aber ich merke halt immer mehr dass junge Menschen nicht nur eine Aufgabe erledigen wollen sondern sie wollen ja wirklich verstehen was dahinter steckt und auch Teil der Lösung sein.
00:13:16: Das ist glaube ich ein Wandel den wir mitgemacht haben jetzt aber natürlich auch Führungskräfte wie du es gerade erzählt hast vor neue Herausforderungen gebracht hat gewisse Dinge noch mal zu hinter fragen beziehungsweise neu aufzusetzen.
00:13:32: Im Vertrieb beziehungsweise im Sales oder der Sales steht ja häufig für Wachstum, Umsätze, Marktanteil und Nachhaltigkeit.
00:13:43: Ich weiß nicht wie du das erlebst aber wird je nachdem mit wem man spricht auch häufig noch als Einschränkung gesehen.
00:13:50: Wie gelingt es beides zusammenzubringen?
00:13:53: Und daraus vielleicht ein Wettbewerbsvorteil zu machen?
00:13:57: weil warum frage ich dass?
00:13:58: wir sprechen ganz häufig darüber Aber für viele ist das oft schwer greifbar nach wie vor.
00:14:04: Wie siehst Du das ganze?
00:14:08: Ja, es ist natürlich der klassische Vorwurf, der aus vertrieblicher Sicht gemacht werden kann.
00:14:16: Aber so wie er eben auch schon gesagt hat, dass das einfach kein Widerspruch mehr ist und heute sehr wohl wirtschaftliche Lösungen gibt die ganz klar den Fokus auf nachhaltige Produkte setzen ist etwas, was ja am Ende des Tages für einen Kunden einfach ein Mehrwirtschaft.
00:14:39: Er kann sich differenzieren, er kann sich entsprechend selber dokumentieren das er tatsächlich etwas tut und wir unterstützen dabei mit entsprechenden Auswertungen um ihnen das für ihn auch transparent zu machen.
00:14:56: Das ist etwas was einfach zur einem professionellen Zusammenarbeit heute gehört Und für mich ist das kein Widerspruch mehr.
00:15:06: Es gibt klare, es kann man auch entsprechend sehr transparent sich aufzeigen in sogenannten nachhaltigen wahren Korb wo Produkte eben drin sind die genau alle diese Kriterien der tärzächlichen Zertifikate und allgemein anerkanter Zertifikate entsprechen.
00:15:25: Diese müssen sich dem wirtschaftlichen Wettbewerb mit den klassischen herkömmlichen Produkten, die nicht so nachhaltig sind, entsprechend stellen.
00:15:34: Und das können sie heute und deswegen ist das kein Widerspruch mehr.
00:15:37: Also da stammt aus einer Zeit noch eine Diskussion, die schon ein paar Jahre her ist, die gerne nochmal verwandt wird wenn man vielleicht selber das Angebot so nicht machen kann oder möchte oder den Fokus für sich selbst noch nicht draufsetzen möchte.
00:15:50: aber unterm Strich ist es heute kein Widespruch mehr und im Gegenteil spricht sehr viel dafür genauer auf mit diesen Produkten auseinanderzusetzen, sie einzusetzen und es zu testen, auszuprobieren.
00:16:03: Und dann haben wir die Erfahrung gemacht dass viele Kunden einfach zur Erkenntnis kommen ja das macht tatsächlich auch wirtschaftlich Sinn
00:16:10: nachhaltig zu arbeiten.
00:16:11: Ja klasse schön.
00:16:13: also danke dass du das nochmal so auf den Punkt gebracht hast.
00:16:16: und letztendlich ist es hier auch einen Teil der modernen Unternehmensführung.
00:16:21: also das muss man denke ich auch noch mal so sagen ihr habt ja auch den deutschen Nachhaltigkeit Preis erhalten, was ja wirklich eine ganz tolle Auszeichnung ist.
00:16:32: Was verändert so einen Preis intern beziehungsweise?
00:16:35: Was hat sich seitdem bei euch verändert?
00:16:38: also es ist in erster Linie erst mal eine tolle Anerkennung gewesen für die Arbeit weil das muss man ehrlicherweise auch sagen Es ist etwas so dass das kommt ja nicht von allein und macht man so nebenbei sondern Die arbeit die dafür getan werden musste um diesen preis zu bekommen Die hat sich über viele Jahre entwickelt und hat eine entsprechende Vorarbeit.
00:17:01: Und das ist eine Anerkennung gewesen für die Kolleginnen und Kollegen, die das maßgeblich vorangetrieben haben.
00:17:09: Und glaube ich auch so ein bisschen für das was wir eben noch in einem der Punkte schon natten.
00:17:13: So ein bisschen ja einen Dank dafür dass man die Diskussion auch intern geführt hat um dass wir uns intern dafür auch entsprechend mit einsetzen.
00:17:26: Darüber hinaus ist es aber ein weiterer Schritt nur.
00:17:30: Das muss man auch ganz klar sagen, für uns ist das jetzt ja nicht so... Jetzt haben wir den Pogutpreis erreicht und damit ist dann fertig, sondern vor uns ist dass ein Ansporn und einen Schritt diesen Weg weiter zu gehen.
00:17:46: Es gibt noch viele weitere Herausforderungen und das ist einfach ein total spannendes Thema Wenn man, oder wenn wir als Unternehmen mit den herstellenden Kunden in diese auch bis zur Rohstoffanalyse am Ende des Tages ergehen.
00:18:02: Wo du einfach nach wegen suchst Alternativen zu finden ganz andere Ansätze zu finden und wir haben jetzt gerade ein Beispiel gehabt in einem Bereich für solche typischen Einblickbestecke die Einweggeschirr was ja überhaupt nicht nachhaltig ist ein ganz neues Material, was aus Abwählen der Landwirtschaft verwendet wird und vollkommen kompostierbar ist.
00:18:26: Das sind Sachen die waren bisher undenkbar.
00:18:29: dass so etwas geht.
00:18:30: Und das dann zu sehen und da auch tatsächlich bis zum Produktionszyklus zurückzugehen ist sehr spannend und so sehen wir den weiteren Weg.
00:18:43: Also für uns war eine tolle Auszeichnung, haben uns sehr darüber gefreut Ja, aber jetzt geht es weiter.
00:18:51: Und du hattest gerade Herausforderungen angesprochen.
00:18:54: wenn wir in fünf Jahren wieder über Nachhaltigkeit sprechen würden?
00:18:59: Welche Diskussion würdest du sagen sind dann erledigt und welche Themen werden uns in den nächsten fünf Jahren nach deiner Einschätzung begleiten?
00:19:11: Also ich glaube die Diskussion gar nicht mehr so führen, wie wir das Gespräch jetzt führen.
00:19:19: Weil es einfach ein Punkt ist der vollkommen normal ist, der im normalen nervwirtschaftlichen Zusammenarbeit einen wesentlicher und vor allem selbstverständlicher Bestandteil geworden ist.
00:19:34: Und das ist das eine was sich geändert haben wird.
00:19:38: Das andere dass es viel stärker noch in Richtung von Kreislaufwirtschaften gehen wird, dass einfach die Rücknahme bestimmter Produkte bei denen einfach keine Alternativen möglich sind gesucht werden und wir das entsprechend auch transparent machen.
00:19:58: Also da einfach der Teil der Digitalisierung unter der Transparenz dessen was getan wird und wo noch etwas zu tun ist.
00:20:10: Das wird einen deutlich größeren Partner bekommen und auch die Diskussion einer wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung mit unterstützen.
00:20:25: Es wird weiterhin ein ganz wichtiges Zukunftsthema bleiben, es wird auch normal sein durch die Diskussionen, die heute teilweise geführt werden wie weit man im Unternehmen was man tut, setzt man nachhaltige Energieträger ein.
00:20:42: Bei uns ist es ein ganz wichtiger Part des Fuhrparks.
00:20:44: Man wird heute darüber diskutiert, welchen Anteil Elektrofahrzeuge wir haben in fünf oder zehn Jahren.
00:20:55: In fünf Jahren werden wir darüber gar nicht mehr diskutieren weil es nur noch diese Fahrzeuge als Elektromit-Elektroantrieb gibt und zehn Jahre gibt's vielleicht noch eine Alternative dazu.
00:21:05: So wird sich das weiterentwickeln, glaube ich.
00:21:06: Und das ist spannend!
00:21:09: Das ist einfach eine tolle Perspektive und es ist sehr herausfordernd und anspornd für den weiteren Weg, den wir gemeinsam mit Kunden gehen wollen auch als Unternehmen gehen.
00:21:25: Genau, man konnte richtig merken bei dem was du erzählt hast wie dieser Prozess einfach weiter sich entwickeln wird und wir sind Teil des Ganzen und dürfen ihn mitbestimmen.
00:21:36: Das ist ja auch eine schöne Entwicklung oder hoffentlich dann ne schöne Entwicklung.
00:21:40: aber ich bin gespannt Christian!
00:21:41: Ich werde mir in fünf Jahren unsere Folge nochmal anhören und schauen was sich dann wirklich wo wir dann stehen.
00:21:48: das wird lustig.
00:21:51: Noch mal eine Frage, eine persönliche Frage.
00:21:53: Wenn man sich beruflich so viel mit diesem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt macht das natürlich auch was mit einem im Privatleben.
00:22:01: Zumindest habe ich noch nichts Gegenteiliges gehört oder erlebt.
00:22:05: Wie ist es bei dir?
00:22:06: würdest du sagen dass du seitdem auch privatbewusster lebst in jeglichen Bereichen wenn es um das Thema nachhaltigkeit geht?
00:22:16: Oder vielleicht magst du uns da auch nochmal einen Eindruck geben?
00:22:20: Ja, definitiv.
00:22:21: Also ich habe selbst drei Söhne die inzwischen im mittleren und zwanziger Alter sind und die von denen dort entsprechende Forderungen natürlich auch kommen.
00:22:34: und genau diese Diskussion, die ich im beruflichen habe wir auch privaten dort führen und entsprechend hat das dort einen ganz anderen Blick bekommen.
00:22:50: Ja, also ich muss sagen für mich selber hat sich das auch im privaten verändert und ich gehe mit bestimmten Dingen anders um.
00:22:59: Und die Banalität ist das Elektroauto aber natürlich gibt es ja viele weitere Punkte darüber hinaus.
00:23:07: da will jetzt gar nicht hier groß ausführen Aber das kann man gar nicht trennen.
00:23:13: Also man kann nicht beruflich so agieren und privat anders.
00:23:16: Das ist ja falsch und geht auch gar nicht deswegen.
00:23:20: Auch das hat mein Privatleben massiv mit beeinflusst.
00:23:27: Ja, lieber Christian!
00:23:28: Dann viel vielen Dank für das tolle Gespräch und für deine Sicht auf die Dinge und auf das Thema.
00:23:35: und natürlich weiterhin ganz viel Erfolg für dich persönlich aber auch für dein Team und für eure Arbeit.
00:23:42: Ich danke dir.
00:23:44: Hat viel Spaß gemacht.
00:23:48: Ja, freue mich dann auf das Resümee nach fünf Jahren, was wir denn ja beide gemeinsam machen.
00:23:53: Genau, da hören wir uns das Ganze nochmal zusammen an!
00:23:56: Ja ihr Lieben vielen Dank fürs Zuhören.
00:23:58: ich hoffe euch hat die Folge gefallen und wünsche euch noch einen tollen Sommer.
00:24:02: bleibt gesund bis bald.
00:24:04: eure Victoria Du findest uns außerdem auf LinkedIn und Instagram und erreichst uns jederzeit per E-Mail unter infoatgreensign.de.
00:24:29: Bis zum nächsten Mal bei Gwinsign Talks und hab eine schöne Woche!
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